Kanelbullar – Schwedische Zimtschnecken

Hallo,

ich hatte für die Post aus meiner Küche Aktion auch Kanelbullar gebacken. 🙂

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Da das Originalrezept von meinem Freund stammt und seine Übersetzung nicht
unbedingt nachbackbar ist (Teig “umröhren” und “rektangulär machen” sind nur
ein paar Highlights, die mich zum schmunzeln gebracht haben.) habe ich mich
entschlossen euch einfach das Rezept von Hej! Schweden zu geben.

Zutaten

(25 Stück)

Teig:

35 g Hefe
125 ml (ca. 105 g) Zucker
300 ml Milch
1 Ei
120 g Butter
1 TL Salz
1 EL Kardamom, gemahlen
750 g Weizenmehl

Füllung:
100 g weiche Butter
50 ml (ca. 43 g) Zucker
2 EL Zimt
Zum Bepinseln:
1 Ei
2 EL Wasser
Hagelzucker

Zubereitung

In einer Schüssel die Hefe in etwas Milch auflösen. Butter zerlassen und zur Milch geben. Die restlichen Zutaten hinzufügen und den Teig durchkneten, bis er gut formbar ist. Teig zugedeckt 30 Minuten bei Zimmertemperatur gehen lassen. Den Teig zu einer Dicke von ca. 3 mm und einer Breite von ca. 30 cm “rektangulär” ausrollen und mit der weichen Butter bestreichen. Wenn ihr den Teig so auf einem Backblech ausrollt, habt ihr die geeigneten Maße. (Wir haben das mit einem Zollstock nachgemessen.)

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Zucker und Zimt mischen und über den Teig streuen. Diesen dann zu einer langen Rolle zusammenrollen und in 25 Scheiben schneiden. Die Scheiben mit der Schnittfläche nach oben in Papierförmchen legen (es geht auch ohne, aber durch den Saft gibt es eine kleine Sauerei) und auf einem Backblech zugedeckt ca. 60 Minuten oder bis zur doppelten Größe gehen lassen. Ei und Wasser vermischen, die Schnecken vorsichtig damit bepinseln und mit Hagelzucker bestreuen. Bei 220°C im Ofen 5-6 Minuten backen. Auf dem Gitterrost abkühlen lassen.

Mein Senf dazu:

Soweit das traditionelle schwedische Rezept. In Schweden enthalten mind. 50% aller Backwaren Kardamon. Gefühlte 90 %. Meiner Meinung nach schmecken deshalb viele Gebäcke dort sehr ähnlich, da der Kardamongeschmack doch sehr heraus sticht. Wenn ihr also auchmal viel zu viel Kardamon-Gebäck hattet, dann lasst diesen einfach raus aus dem Rezept. Dann ähnelt der Geschmack eher den amerikanischen Cinnamon Buns, nur nicht so übersüßt, was auch sehr lecker ist.

Zum Filling kann ich auch empfehlen kleine Apfelstücke und Rosinen hinein zu mischen. 🙂 Das macht das ganze noch extra saftig und lecker.

Aber da ich dieses mal nach “echter schwedischer Anleitung” gebacken habe, durfte ich nur ein paar Bullar mit meinem Filling machen.  😛
Vielleicht poste ich mal über die anderen kuriosen Schwedischen Essensgewohnheiten wie “Erbsensuppe + süße Pfannekuchen am Donnerstag” oder “Semlor”, Kardamon-Brötchen mit Marzipan + ungesüßter Sahne…

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