Weihnachtsbäckerei?

Hallo ihr lieben. 🙂

Ich habe mich letztens mit einer Freundin zum chaotischem Plätzchen backen getroffen.

Die hälfte der Zutaten fehlte und dann wurde noch das Hello Kitty Plätzchenset verbacken als Ersatz. Unsere Ausstechformen waren auch nicht sehr Weihnachtlich. Kittys, Herzen, Schmetterlinge und Löffel….

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Die Hello Kitty Kekse sind aus dem Backset und schmecken ein wenig nach künstlichem Aroma. Mit Dose und Ausstechern kostet das ganze ca. 10€, was ganz schön teuer ist.
Aber der echte Kittyfan lässt sich weder davon noch von Chemie abhalten. 😉

Jetzt zu den roten Blut-Plätzchen. Leider hatten wir viel zu wenig Zucker und ein reiner Plätzchenteig aus Mehl, Eiern, Butter schmeckt nicht so gut. Deshalb wurden die Kekse in roten Himberzuckerguss getaucht. 🙂 Das macht sie “festlich” rot und süß.

Den fehlenden Zucker haben wir in einem anderem Batch mit Matcha ersetzt.

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Das ganze schmeckt erstaunlich gut. Besonders wenn man den bitteren Eigengeschmack von Matcha mag. 🙂
Mein Tipp also an euch: bei Matcha-Plätzchen drastisch den Zucker reduzieren.

Bulgolgi Schweinefeisch

Ich habe euch ja schon den tollen Koreanischen Laden mit den Mittagsgerichten hier vorgestellt.

Die haben zwei mal die Woche Reis mit leicht scharfem Schweinefleisch im Angebot. Das ist so lecker, dass ich das letzte mal gefragt habe, wie man das macht. Der Besitzer hat mir dann die “Pork Bulgogi Marinade” ans Herz gelegt.

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Ich habe diese heute für euch getestet. Das Rezept ist sehr einfach:

Bulgogi-Schweinefleisch

  • 500 g Schweinefleisch so dünn wie möglich schneiden
  • 2 Zwiebeln in dünne Steifen geschnitten
  • Optional: Möhren & Sojasprossen
  • ca. 100 mL Bulgogi Marinade
  • Reis

Das Schweinefleisch, Möhren und Zwiebeln klein schneiden und ca. 1-2 h in der Marinade ruhren lassen. Dann alles zusammen mit den Sojasprossen anbraten. Den Reis dazu parallel kochen. Wenn das Fleisch durch ist, eine Portion Bulgogi auf den Reis geben und warm genießen!

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Ob das alles auch Bento-tauglich ist, werde ich morgen sehen, wenn ich es auf der Arbeit aufwärme. Es ist super lecker und nicht übertrieben scharf. Koreanische Marinaden sing generell sehr lecker und zu empfehlen. 🙂 Ich hoffe ihr probiert es mal aus!

Nudeln mit Wildgulasch und Granatapfel

Heute gab es etwas richtig herbstliches zu Mittag, was jedoch sehr, sehr einfach zu kochen ist.

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Hirschgulasch mit Nudeln und Granatapfel

Ich liebe Wild und da musste ich dann auch mal zuschlagen.

Mein Vater kocht Wildgulasch immer mit Trockenpflaumen, da ich jedoch keine an der Hand hatte, musste ich stattdessen auf Rosinen zurückgreifen. Das hat aber auch sehr lecker geschmeckt! Wenn ihr nun auch in herbstlicher Stimmung seid, dann kann ich euch dieses Rezept ans Herz legen:

  • 500 g Wildfleisch
  • 1 Zwiebel
  • 2 Lorbeerblätter
  • 4-5 ganze Nelken
  • eine kleine Hand Rosinen
  • 2 Knoblauchzehen
  • 3 EL Tomatenmark
  • 400 mL Gemüsebrühe
  • 100 mL trockener Rotwein

Das Fleisch in einer Pfanne mit ein bisschen Öl schaf anbraten. Zwiebel in Würfel schneiden und Knoblauch zerkleinern. Dann sämtliche oben gelistete Zutaten zusammen in einen Topf geben und 1h schmoren lassen.  Wenn ihr wollt, könnt ihr die Sauce am ende noch mit Stärke eindicken. Granatapfel gibt dem ganzen noch eine säuerliche Note. 🙂

Viel Spaß beim Nachkochen.

Sirup aus rotem Shiso (Perilla)

Als ich zuletzt im Asialaden war, gab es beim Gemüse einen dicken Bund rotes Shiso für nur einen Euro.
Da ich Shiso in vietnamesischen oder Thai-Gerichten echt lecker finde, habe ich es mitgenommen. Leider bin ich jedoch nicht dazu gekommen etwas in der Art zu kochen. Da sich frische Kräuter nicht ewig halten habe ich mich auf die Suche nach Rezepten gemacht und habe eins für Shiso-Sirup gefunden.

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Shiso-Sirup

ca. 1 kleiner DM Plastikbeutel voll mit roten Perilla blaettern (ohne Stängel)
200g Zucker
3-4  EL Essig Essenz
1 l Wasser

Das Wasser zum kochen bringen und die Shiso Blätter hineingeben. Weil man die Blätter nachher wieder entfernen muss, würde ich raten das ganze in einem Nudelsieb zu kochen. (Ich hab so ein langes Ramen-Sieb. Das eignet sich besonders gut dafür. Mit dem Kochlöffel die Blätter untertauchen und das ganze ca. 5 min sprudelnd aufkochen lassen. Danach die Blätter entfernen und mit dem Kochlöffel den übrig gebliebenen Saft herauspressen. Nun den Essig und den Zucker hinzu geben, gut umrühren und 20 Minuten auf mittlerer Hitze mit Deckel kochen lassen. Der Sirup kann in ausgekochte Glasflaschen umgefüllt werden. Das Mischungsverhältnis ist ca. 1:4 teilen Wasser.

Viel Spaß beim Nachkochen!

Sencha-Kuchen

Ich hab eine anstrengende Woche hinter mir und was könnte es da entspannenderes geben as ein Tee-Wochenende?

Ich habe eine Tee Sammelleidenschaft  und muss mal bei den nicht so guten Tees (der Chinaladen-Sencha) ausmisten. Da ich jedoch nichts wegwerfen möcht, verbacke ich den Tee jetzt.

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Ich habe das Rezept schon auf vielen Englischen Seiten gesehen und stelle es euch jetzt auf deutsch vor.

Sencha-Kuchen

 

Ihr braucht:

  • 3 TL Sencha
  • 80 mL ca. 70°C warmes Wasser
  • 1,5 Tassen Mehl
  • 2/3 Tasse Zucker
  • 1/3 Tasse Öl  
  • 1,5 TL Backpulver
  • 3 große Eier
  1. Den Ofen auf 180°C vorheizen.
  2. 2 Teelöffel Sencha mit dem Wasser aufgießen und abkühlen lassen.
  3. Tee mit Öl vermischen (die Blätter lasse ich drin).
  4. In einer Schüssel die Eier und den Zucker vermischen
  5. Mehl, Backpulver und den letzten Löffel Sencha vermischen und zur Ei-Zucker-Masse geben.
  6. Gut durchmischen und Tee & Öl gemisch hinzufügen
  7. Ca. 30 min bei 180 °C backen.

 

 

Limetten-Hack mit Hirse

Hallo,
Ich hatte vor einiger Zeit mal über Chilli-Limetten Hack gepostet. Da ich langsam Chilli nicht mehr mag, gab es in diesem Bento eine Variation:

-250g Hackfleisch mit Zwiebeln anbraten

-2-3 TL Limettensaft

-Salz, Pfeffer nach belieben.

Das ist sooo lecker! Probiert es aus!

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Hirse selber hab einen komischen Geschmack und Konsistenz. Das erinnert an etwas zwischen Reis und Nudeln.