Matcha-Anko-Ofenpfannekuchen

Hallo,

In Schweden machen die Familien oft Ofenpfannekuchen. Das geht sehr schnell und einfach und im gegensatz zu normalen Pfannekuchen muss man nicht alle hintereinander backen.

Ich habe das ganze jetzt mit Matcha und Anko ( süße Rotebohnenpaste) etwas abgewandelt. 🙂

Zutaten:

250 g Mehl
600 ml Milch
3 Esslöffel Zucker
2 Eier
2 Esslöffel Butter
1 Prise Salz
2 Esslöffel Matcha
Anko nach Belieben

Ihr mischt alle Zutaten bis auf das Anko zusammen und gebt dies auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech. Dann streut ihr nach und nach das Anko ein und backt das ganze ca. 20 min  bei 200 °C im Backofen. 🙂 Wenn sich Hügel bilden könnt ihr diese mit einem Messer oder einer Gabel einstechen. 

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Bulgolgi Schweinefeisch

Ich habe euch ja schon den tollen Koreanischen Laden mit den Mittagsgerichten hier vorgestellt.

Die haben zwei mal die Woche Reis mit leicht scharfem Schweinefleisch im Angebot. Das ist so lecker, dass ich das letzte mal gefragt habe, wie man das macht. Der Besitzer hat mir dann die “Pork Bulgogi Marinade” ans Herz gelegt.

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Ich habe diese heute für euch getestet. Das Rezept ist sehr einfach:

Bulgogi-Schweinefleisch

  • 500 g Schweinefleisch so dünn wie möglich schneiden
  • 2 Zwiebeln in dünne Steifen geschnitten
  • Optional: Möhren & Sojasprossen
  • ca. 100 mL Bulgogi Marinade
  • Reis

Das Schweinefleisch, Möhren und Zwiebeln klein schneiden und ca. 1-2 h in der Marinade ruhren lassen. Dann alles zusammen mit den Sojasprossen anbraten. Den Reis dazu parallel kochen. Wenn das Fleisch durch ist, eine Portion Bulgogi auf den Reis geben und warm genießen!

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Ob das alles auch Bento-tauglich ist, werde ich morgen sehen, wenn ich es auf der Arbeit aufwärme. Es ist super lecker und nicht übertrieben scharf. Koreanische Marinaden sing generell sehr lecker und zu empfehlen. 🙂 Ich hoffe ihr probiert es mal aus!

Nudeln mit Wildgulasch und Granatapfel

Heute gab es etwas richtig herbstliches zu Mittag, was jedoch sehr, sehr einfach zu kochen ist.

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Hirschgulasch mit Nudeln und Granatapfel

Ich liebe Wild und da musste ich dann auch mal zuschlagen.

Mein Vater kocht Wildgulasch immer mit Trockenpflaumen, da ich jedoch keine an der Hand hatte, musste ich stattdessen auf Rosinen zurückgreifen. Das hat aber auch sehr lecker geschmeckt! Wenn ihr nun auch in herbstlicher Stimmung seid, dann kann ich euch dieses Rezept ans Herz legen:

  • 500 g Wildfleisch
  • 1 Zwiebel
  • 2 Lorbeerblätter
  • 4-5 ganze Nelken
  • eine kleine Hand Rosinen
  • 2 Knoblauchzehen
  • 3 EL Tomatenmark
  • 400 mL Gemüsebrühe
  • 100 mL trockener Rotwein

Das Fleisch in einer Pfanne mit ein bisschen Öl schaf anbraten. Zwiebel in Würfel schneiden und Knoblauch zerkleinern. Dann sämtliche oben gelistete Zutaten zusammen in einen Topf geben und 1h schmoren lassen.  Wenn ihr wollt, könnt ihr die Sauce am ende noch mit Stärke eindicken. Granatapfel gibt dem ganzen noch eine säuerliche Note. 🙂

Viel Spaß beim Nachkochen.

Sirup aus rotem Shiso (Perilla)

Als ich zuletzt im Asialaden war, gab es beim Gemüse einen dicken Bund rotes Shiso für nur einen Euro.
Da ich Shiso in vietnamesischen oder Thai-Gerichten echt lecker finde, habe ich es mitgenommen. Leider bin ich jedoch nicht dazu gekommen etwas in der Art zu kochen. Da sich frische Kräuter nicht ewig halten habe ich mich auf die Suche nach Rezepten gemacht und habe eins für Shiso-Sirup gefunden.

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Shiso-Sirup

ca. 1 kleiner DM Plastikbeutel voll mit roten Perilla blaettern (ohne Stängel)
200g Zucker
3-4  EL Essig Essenz
1 l Wasser

Das Wasser zum kochen bringen und die Shiso Blätter hineingeben. Weil man die Blätter nachher wieder entfernen muss, würde ich raten das ganze in einem Nudelsieb zu kochen. (Ich hab so ein langes Ramen-Sieb. Das eignet sich besonders gut dafür. Mit dem Kochlöffel die Blätter untertauchen und das ganze ca. 5 min sprudelnd aufkochen lassen. Danach die Blätter entfernen und mit dem Kochlöffel den übrig gebliebenen Saft herauspressen. Nun den Essig und den Zucker hinzu geben, gut umrühren und 20 Minuten auf mittlerer Hitze mit Deckel kochen lassen. Der Sirup kann in ausgekochte Glasflaschen umgefüllt werden. Das Mischungsverhältnis ist ca. 1:4 teilen Wasser.

Viel Spaß beim Nachkochen!

Sukiyaki ohne Tisch-Grill

Hallo,

da ich bei little japan mama über ein Sukiyaki Rezept gestoßen bin, und es langsam wieder kalt und regnerisch wird,
habe ich mir gedacht, dass ich das auch mal ausprobiere. Da ich leider kein Platz für viel Küchenequipment habe und man

realistisch gesehen große Anschaffungen (außer den Reiskocher 😉 ) nur selten braucht, habe ich das Rezept bei mir auf dem Herd in einer großen Pfanne gemacht. Dadurch können leider nur 2 Leute auf Stühlen vor dem Herd dieses Fondue genießen, aber besser als es gar nicht essen zu können! Was braucht man?
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Sukiyaki-Suppe:

  1. -3-4 EL Zucker
  2. -1 EL Mirin
  3. -4 EL Sojasauce
  4. – Wasser zum auffüllen
  5. 1 EL Öl

Zutaten:

  • -Rindfleisch, so dünn wie möglich geschnitten
  • -Tofu
  • -Frühlingszwiebeln
  • -Pilze, am besten Shiitake und Enoki aus dem Asia-Markt
  • -Konnyaku Nudeln (Shiritaki)
  • -Chinakohl
  • -Sojasprossen

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In etwas Öl das Rindfleisch anbraten. Dann den Zucker und die weiteren Würzsaucen dazu geben. Die restlichen Zutaten in die Pfanne geben und leicht köcheln lassen. Nach 5-10 min kann angefangen werden mit Stäbchen die gekochten Zutaten herauszufischen. In Japan dippt man diese dann in rohes, verquirltes Ei, aber da ich nicht sicher war, wie frisch meine Eier wirklich sind, habe ich diesen Schritt weggelassen. :-/ Es schmeckt auch so! Dazu kann man ein Schälchen gekochten Reis essen. 🙂 Wenn etwas leer wird, immer wieder nachlegen und auch die Würze wieder auffüllen.

Guten Appetit!